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Thema: Hundewelpen im Zoogeschäft Zajac

  1. #41
    ZPF-USER Avatar von Rosi
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    Zitat Zitat von Fiene Beitrag anzeigen
    Echt. Genau das. Rumheulen ist aber auch einfacher als die Verantwortung übernehmen. Zumal man ja nicht jede Op die mann machen kann machen muß.
    Sicher klingt das jetzt hart. Aber wie sollen solche Händler es anders lernen, keine oder zumindest nur gesunde Tiere weiterzugeben, wenn sich immer wieder Leute finden, die Mitleid mit den Tieren haben und sie mit nach hause nehmen, für viel Geld. Anders wäre es gewesen, wenn sie das Tier zumindest für eine Schutzgebühr bekommen hätten, damit es gut versorgt ist. Aber so?

    Okay, sie haben den Kater dann letztendlich doch geholt, aber sicher rechnen die Händler auch mit solchen Handlungen.

    Durch Mitleid blüht nicht zuletzt auch der Handel mit "Billig-Ware Hund" aus diesen Massenzuchten. Wenn die Leute ihre Tiere nicht los würden, würden sie das Züchten schnell wieder aufgeben.


    Wobei mich bei diesem Zooladen wirklich wundert, wie hoch die Preise sind und die Leute dort trotzdem kaufen. Die Preise für einen Rauhhaardackelwelpen z.B. liegen da bei ca 900,-€ - meine Züchterin, die wie ich meine sehr verantwortungsvoll ist, nimmt etwas mehr als die Hälfte.....
    Liebe Grüße, Rosi



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  2. #42
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    Zitat Zitat von Rosi Beitrag anzeigen
    Sicher klingt das jetzt hart. Aber wie sollen solche Händler es anders lernen, keine oder zumindest nur gesunde Tiere weiterzugeben, wenn sich immer wieder Leute finden, die Mitleid mit den Tieren haben und sie mit nach hause nehmen, für viel Geld. Anders wäre es gewesen, wenn sie das Tier zumindest für eine Schutzgebühr bekommen hätten, damit es gut versorgt ist. Aber so?

    Okay, sie haben den Kater dann letztendlich doch geholt, aber sicher rechnen die Händler auch mit solchen Handlungen.

    Durch Mitleid blüht nicht zuletzt auch der Handel mit "Billig-Ware Hund" aus diesen Massenzuchten. Wenn die Leute ihre Tiere nicht los würden, würden sie das Züchten schnell wieder aufgeben.


    Wobei mich bei diesem Zooladen wirklich wundert, wie hoch die Preise sind und die Leute dort trotzdem kaufen. Die Preise für einen Rauhhaardackelwelpen z.B. liegen da bei ca 900,-€ - meine Züchterin, die wie ich meine sehr verantwortungsvoll ist, nimmt etwas mehr als die Hälfte.....
    Das wundert mich auch..wir haben für meinen Vater auch den Alonso von der Trabrennbahn für 350 bekommen, weil er schon 5 Monate alt war und nicht abgeholt worden war. Aber für Welpen nimmt die auch nur 450-500 und du hast papiere und weißt wer die Eltern sind und wo die herkommen....

    Na ja und zu den Leuten mit dem Kater...Die hatten ja schon gekauft und haben ihn dann zurückgegeben..gut, nachher wiedergeholt, da hat der Händler auch nix gelernt. Gar nicht kaufen..oder aber kaufen, Mängel feststellen, verklagen...
    Wehe dem Menschen, wenn auch nur ein Tier im Strafgericht Gottes sitzt.
    (Franz von Assisi)

  3. #43
    ZPF-USER Avatar von Rosi
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    Ich finde, es gehören überhaupt keine Tiere in Zoohandlungen.Egal ob es nun Nager, oder andere Tiere sind. Evtl Fische, aber auch da nur, wenn die Händler sich spezialisiert haben, heißt, ihre eigenen Zuchten anbieten. Viele haben einfach viel zu viel im Angebot und dadurch viele kranke Tiere.

    Lotte haben wir auch günstiger bekommen - 300 statt 500 Euro - sie war so schlau und hat ihre kompletten Schneidezähne erst im Alter von 12 Wochen bekommen *lach - unsere Züchterin schaut jedesmal wieder nach, ob sie immer noch alle Schneidezähne hat.

    Verklagen ist gut. Aber wer macht das. Wäre zumindest jedem, der ein krankes Tier erwirbt anzuraten.
    Liebe Grüße, Rosi



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  4. #44

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    Ich glaube, die Tiere im Zoohandel werden auch deshalb für die hoch angesetzten Preise gekauft, weil sie einfach "sofort verfügbar" sind, quasi mitnahmebereit; Wenn man sich für einen Welpen vom Züchter entscheidet, muß man hingegen mitunter sehr lange warten.

    Was Marc beschrieb, kann ich mir schon vorstellen, schrieb ich ja in meinen Beiträgen, aber insgesamt finde ich das Ganze NICHT gut, aber auch dazu schrieb ich ja bereits.

  5. #45
    ZPF-INVENTAR Avatar von ewuja
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    [QUOTE=Rosi;327763]Ich finde, es gehören überhaupt keine Tiere in Zoohandlungen.Egal ob es nun Nager, oder andere Tiere sind. QUOTE]

    Ja, das ist auch meine Meinung Meine Ratten hatte ich auch von einer Züchterin und bin deswegen 300 km weit gefahren... Klar, kann man Ratten etwas "artgerechter" als Hunde-oder Katzenwelpen unterbringen, macht man aber nicht... Und auf die Gesundheit der Elterntiere wird sowieso nicht geachtet. Letztendlich enden die Unverkäuflichen eh immer als Schlangenfutter (bestenfalls). Schlimm finde ich auch Chameleons und CO, die sollten schon mal gar nicht domestiziert werden, die gehören raus in die Natur.... aber das würde jetzt hier zu weit führen.


    Ein bißchen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich ließe es sich damit leben." ( Zitat von William Somerset Maugham )

  6. #46
    Administrator Avatar von Jutta
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    Hundewelpen im Discounter kaufen

    Früher konnten man Hundewelpen und Kätzchen bei Quelle, Neckermann, Kaufland usw. einkaufen.
    Mann konnte die sogar per Katalog bestellen und sie wurden einem zugeschickt, das war in den 70er Jahren noch so Usus.

    Die Zahl der Kleintier-Händler, die sich alle zwei Jahre zu einer Fachmesse treffen, stieg seit 1965 von rund 1000 auf 1500. Im Jahre 1975, so eine Experten-Prognose, werden es bereits 2000 sein. Bis Mitte dieses Jahres hatten sich in der Bundesrepublik, vor allem in den Großstädten, etwa 800 ärztliche Kleintier-Praxen etabliert (1965: etwa 350, geschätzte Ziffer für 1975: 1000).
    Längst sind auch die Kauf- und Versandhäuser auf den neuen Markt vorgestoßen. Neckermann offerierte im Sommerkatalog Graupapageien für 325 Mark und Wellensittiche für 17,50 Mark das Stück. Dem Fürther Haus „Quelle“, das in seinem Frühjahr-Sommer-Katalog Rassehunde feilbot, „lief die Nachfrage“, so ein Firmensprecher, „teilweise davon“: Nach wenigen Monaten waren mehr als 7000 Hunde per Postversand verkauft, davon mehr als vierzig Prozent des durch die TV-Serie „Lassie“ populär gewordenen Typs Collie (Preis für einen Rüden: 268 Mark).
    Das Kaufhaus Karstadt, das in 14 Filialen Abteilungen mit Tieren unterhält, setzte im vergangenen Jahr für drei Millionen Mark an lebender Ware um. In der Hamburger Dependance an der Mönckebergstraße locken Kabolz schlagende Affen den Kunden ins Kabinett der Kreaturen: Der Fransenzehenleguan (26 Mark) konkurriert mit der Kronenkrötenechse (32 Mark), der „marmorierte Fadenfisch, groß“ (2,50 Mark) mit dem zwitschernden Rotohrbülbül (24 Mark).
    Begüterten Tierfreunden liefert der Hamburger Otto-Versand deutsche Ponys (698 Mark das Stück) als Statussymbole ins Haus. Ein Berliner Fachgeschäft reüssierte mit Riesentausendfüßlern, ein Hamburger Laden mit Kraken.
    Quelle
    Erfreulicherweise wurden Tierschützer und Tierschutz aktiv und so einigte sich der Handel, keine Hunde- und Katzenwelpen mehr im Kaufhaus anzubieten.
    Der wichtige Punkt dabei ist „man EINIGTE sich“ es wurde also nicht verboten.

    Während sich der Handel daran gehalten hat, ist nun ein Geschäftsmann, der weiß – dass es genügend Leute gibt, die sich mal schnell ein Hündchen oder Kätzchen aus dem Schaufenster mitnehmen, darauf gestoßen, dass eine Einigung kein Gesetz ist.
    Er führte den Handel mit Hunden und Kätzchen und vielen anderen Tieren einfach wieder ein.

    Sollen sich doch die anderen an eine Einigung halten, umso besser kann ER (der geschäftstüchtige Verkäufer) Geld verdienen.
    Diesem Geschäftsmann geht es um Umsatz, es ist ihm völlig egal

    • wie und wo die Tierbabies gezüchtet und aufgezogen werden,
    • ob die neuen Familien geeignet für die jeweiligen Rassen sind
    • Tiere krank oder gesund sind
    • sich nicht dafür interessiert ob die Tiere in einem Tierheim landen

    Der Geschäftsmann weiß, wenn Familie xy ein Tierbaby in seinem Geschäft kauft, werden diese auch in seinem riesigen Laden sämtliches Zubehör einkaufen.
    Sehr geschäftstüchtig!

    Klugerweise hat er auch sehr viel für Kinder in dem Geschäft aufgebaut, denn der Geschäftsmann weiß – Kinder lieben Hunde- und Katzenbays und werden Mama und Papa nötigen ihnen so einen süßen „Spielkameraden“ zu kaufen
    Sehr geschäftstüchtig!

    Aber nicht nur für die Kinder, nein auch für die Erwachsenen wird gesorgt, Restaurants sorgen für das leibliche Wohl, immerhin sollen sich die Käufer wohlfühlen und verweilen.
    Sehr geschäftstüchtig!

    Das ganze Geschäft ist so aufgebaut, dass Familie Hinz und Kunz einen Familienausflug dorthin machen kann und längere Zeit dort verweilen kann, ohne das Langeweile aufkommt. Wer länger bleibt kauft auch mehr
    Sehr geschäftstüchtig!


    Na und…….???
    Eigentlich ist es nicht wichtig – die Menschen, die sich aufregen, würden eh niemals so einen Kaufhaustierquälerwelpen kaufen und die Leute, die auf diese Krabbeltischwelpen hereinfallen, hirnlos einen „Achwiesüß-Welpen“ in den Einkaufswagen einpacken, die interessieren sich nicht für die Aufregung und den Rummel – hören weg.
    „Ihr Welpe ist nämlich der Einzige, der aus einer liebevollen Zucht gekommen ist und der überhaupt keine Schäden davon getragen hat, weil er da hinter einer Glasscheibe saß.“

    Solange, bis der Hund Probleme bekommt, krank wird, auffällig wird – aber DANN „hat man es ja nicht gewusst!!!“

    Und was bedeutet das für unsere Hundewelpen und die Züchter ???
    Für seriöse Züchter bedeutet das eher nichts. Das Käuferklientel , dass zu einem Züchter geht und sich über „seine Rasse“ ausgiebig informiert hat, kommt auch weiterhin.
    Keiner dieser verantwortungsbewussten Hundehalter würde im Discount mal schnell einen Welpen mitnehmen.
    Und was ist mit der Ware-Welpe im Schaufenster?

    Für die „Ware Welpe im Schaufenster“ ändert sich auch nichts, denn kein seriöser Züchter würde seine Welpen an so eine Adresse verkaufen.
    Da sitzen Welpen von Vermehrern, die sich die Hände reiben, einen offiziellen Markt gefunden haben ihre Welpen zu verschachern.
    Die Produktion wird eben angekurbelt, noch mehr Welpen produziert, noch mehr Hündinnen ausgemergelt, weil der Markt es hergibt.



    Wozu also aufregen?
    Der Hund ist eine Ware, wie eine Plastikdose – ein Wegwerfartikel.
    Und solange die Ware Hund in den Einkaufswagen gepackt wird und der „tüchtige Geschäftsmann“ seinen Reibach damit macht, wird sich nichts daran ändern.

    Im Gegenteil, es warten sicher schon andere Händler darauf, bis die Woge der Empörung abgeebbt ist und es wieder „normal und alltäglich“ ist, Hunde und Katzen in Kaufhäusern oder per Katalog zu kaufen.
    Ist der Widerstand gebrochen werden weitere Zooläden und Kaufhäuser Hunde- und Katzenwelpen verkaufen – WEIL ES DER MARKT HERGIBT

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