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Teufelskralle Harpagophytum procumbens

Der Extrakt aus den Speicherwurzeln der Pflanze wird zur unterstützenden Behandlung degenerativer Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Hauptinhaltsstoffe sind Iridoidglykoside, darunter Harpagosid, Harpagid und Procumbid, ein Phytosteringemisch, Phenylpropanoide wie Acteosid, Triterpene, Flavonoide, ungesättigte Fettsäuren, Zimtsäure und Chlorogensäure.
Harpagosid hemmt knorpelabbauende Kollagenasen: Entzündungen und damit verbundene Schmerzen klingen ab, die Therapie degenerativer Gelenkerkrankungen wird unterstützt.

Wichtig:
Eine Wirkung der Teufelskrallenwurzel tritt erst nach einer Einnahme von ungefähr drei Wochen ein. Zur Behandlung akuter Schmerzzustände ist die Teufelskrallenwurzel daher nicht geeignet. Da Erkrankungen des Bewegungsapparates aber oftmals mit Langzeitschmerzen verbunden sind, ist der Einsatz der langfristig wirkenden Teufelkralle angezeigt.

Anwendungsgebiete beim Hund:

- Arthrose, Arthritis
- Schwellungen, Verhärtungen und Spannungen an den Gelenken
- Muskel- und Bindegewebsrheuma
- Rückenschmerzen (sport- oder altersbedingt)
- HD inkl. Folgeschäden
- Magenprobleme: Auf Grund ihres bitteren Geschmacks kann Teufelskralle auch bei Verdauungsbeschwerden zur Förderung der Magensäureproduktion verwendet werden.

Dosierung (kurweise über mindestens 4 Wochen verabreicht); zwischen 10 und 20 mg/kg Körpergewicht

Das bedeutet, bei einem Körpergewicht des Hundes von
5 kg zwischen 50 und 100 mg
10 kg zwischen 100 und 200 mg
20 kg zwischen 200 und 400 mg
25 kg zwischen 250 und 500 mg

Bei vorliegender Trächtigkeit der Hündin vor Anwendung von Teufelskralle unbedingt Rücksprache mit dem Tierarzt halten! Quelle