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Symptome: Orientierungsschwierigkeiten, Kurzzeitgedächnis gestört, Verwirrung, räumliches Sehen, Angstzustände, Halluzinationen

Die mesiale temporale Sklerose, auch als Hippokampussklerose oder Ammonshornsklerose bezeichnet, ist der häufigste neuropathologische Befund bei der therapierefraktären Temporallappenepilepsie. Histologisch ist die mesiale temporale Sklerose durch Nervenzellausfälle im Bereich der Hippokampusformation charakterisiert, nach deren Verteilungsmuster sich vier verschiedene Typen abgrenzen lassen. Während die klassische Form der Hippokampussklerose (Typ1A nach Blümcke) und die schwere Hippokampussklerose (Typ 1B nach Blümcke) eine günstigere Prognose aufweisen, kann bei einem atypischen Verteilungsmuster mit Nervenzellausfällen im Bereich der CA2, CA3 und CA4-Region (Endblattsklerose, Blümcke Typ 3) nach epilepsiechirurgischen Eingriffen seltener Anfallsfreiheit erzielt werden.
In der Folge können Luftnot, neurologische Symptome wie Verwirrung, Bewusstseinseintrübung, fokale neurologische Defizite oder Blutungskomplikationen und Durchblutungsstörungen (intrakranielle Blutungen, Netzhaut-Blutungen, Netzhautvenenthrombose, Nierenvenenthrombose, Herzinfarkt, Durchblutungsstörungen der Extremitäten) auftreten

http://elib.tiho-hannover.de/dissert...andtc_2002.pdf
http://www.mrx.de/mri-lib/scte01.html
http://www.freidok.uni-freiburg.de/v...April_2008.pdf